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Geprüft am 2026-05-29. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.
=== Zelluläre Vorstadien späterer Differenzierung === Nicht endgültig differenzierte histogenetische Vorstadien von verschiedenen Entwicklungslinien stellen die sog. Blasten dar. Als konkretes Beispiel mögen hier die in der Wandung des embryonalen Neuralrohres (Zona nuclearis intermedia) liegenden einheitlich gestalteten Wandzellen dienen, die auch als Neuroepithel bezeichnet werden. Aus diesen Wandzellen entwickeln sich sowohl die Glioblasten als auch die Neuroblasten und Ependymzellen. Neuroblasten sind als Vorstadien der späteren Neuronen anzusehen, Glioblasten als Vorstadien der Glia.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == W. A. Müller, M. Hassel: Entwicklungsbiologie. Springer, Heidelberg 1999, ISBN 3-540-65867-X. L. Taiz, E. Zeiger: Physiologie der Pflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, 2000, ISBN 3-8274-0537-8. Heinz Werner: Einführung in die Entwicklungspsychologie. 1926
Quellen: de.wikipedia.org
Wundballistik ist die Lehre vom Verhalten der Geschosse beim Eindringen in den Körper eines Menschen oder Tieres. Insbesondere wird das Verhalten des Geschosses beschrieben sowie die von ihm bewirkten Verletzungen an Geweben oder Organen. Die Wundballistik ist ein interdisziplinärer Bereich mit Verbindungen zur Medizin, Forensik, Physik und Militärforschung. Grundsätzlich können das Verhalten des Geschosses im Körper (Actio, physikalisch-ballistischer Aspekt) und die Auswirkungen auf das Gewebe und andere Körperbestandteile (Reactio, medizinisch-biologischer Aspekt) betrachtet werden. Man unterscheidet in der Ballistik zwischen Innen-, Außen- und Endballistik (auch Zielballistik genannt). Die Wundballistik ist ein Teilgebiet der Endballistik. Die Innenballistik hat bei der Untersuchung von aufgesetzten und nahen Schüssen eine große Mitbestimmungskraft auf den Wundbildungsmechanismus, genauso wie Nutations- und Präzessionsbewegungen eher beim kurzen Schuss eine Rolle spielen. Mit zunehmender Schussdistanz wird die Länge des geraden Schusskanals größer. Für die Wundballistik spielt die Untersuchung des temporären Wundkanals eine besonders große Rolle. Dieser tritt hauptsächlich bei Langwaffen, weniger bei Kurzwaffen, auf. Entscheidend ist nicht die Gesamtenergie des Geschosses, sondern wie viel davon im beschossenen Körper abgegeben wird. Durch Überschlag des Geschosses oder „Aufpilzen“ (bei Teilmantel- und Hohlspitzgeschossen) wird die Energieabgabe erhöht bzw. maximiert. Die Durchschlagskraft sinkt, die sogenannte Mannstoppwirkung erhöht sich.
Quellen: de.wikipedia.org
== Todesursachen == Es kommen drei Todesursachen bei Schussverletzungen in Betracht. Erstens der Kreislaufstillstand durch Zerstörung des Herzens oder von Hauptblutgefäßen. Nach etwa 15 Sekunden tritt Bewusstlosigkeit aufgrund von mangelhafter Sauerstoffversorgung des Gehirns ein. Es folgt der Hirntod nach etwa sieben Minuten. Das unmittelbare Zusammenbrechen von durch Herzschuss getroffenen Personen lässt sich aufgrund eines nervösen Reflexes erklären. Zweite mögliche Ursache ist eine Zerstörung wichtiger Hirnzentren selbst. Dabei führt insbesondere die Zerstörung des Stammhirns unmittelbar zum Tod, aber Verletzungen am und Verlust von Teilen des Stirnhirns, wo keine animalischen Funktionen ausgeführt werden, können durchaus, teils unter Persönlichkeitsveränderungen, überlebt werden. Drittens kann ein sogenannter Schocktod eintreten. Bei Hasen wurde beobachtet, dass deren Tod eintritt, obwohl eine große Zahl von Schrotkugeln nur unter die Haut und in Muskelgewebe, aber nicht in vitale Organe eindringt und somit an sich keine tödlichen Verletzungen hervorruft.
Quellen: de.wikipedia.org
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